IT-Outsourcing bringt häufig Vorteile

POSTED: Mai 15, 2018 10:00 am, By

Selbst machen oder auslagern? Mit dieser Frage beschäftigen sich viele Unternehmen. Schließlich gibt es gute Gründe, spezialisierte Dienstleister mit der Abwicklung einzelner Prozesse oder ganzer Firmenbereiche zu beauftragen. Ob sich Outsourcing tatsächlich lohnt, hängt nicht zuletzt davon ab, wie überzeugend die Argumente des Anbieters sind.


IT-Outsourcing bringt häufig Vorteile

Unternehmen und einzelne Fachbereiche in Deutschland werden immer wieder vor die Herausforderung gestellt, die eigene Ablauforganisation auf Einsparpotenziale, Prozesseffizienz oder Ressourcenauslastung hin zu überprüfen. Die Entscheidung „Make or Buy“ – zum Beispiel ob ein Prozess oder ein Unternehmensbereich wie die Lohnbuchhaltung, der technische Kundendienst oder die IT-Administration inhouse oder durch externe Dienstleister abgewickelt wird – ist oftmals komplex und von vielen Faktoren abhängig.

Dazu gehören Umfang und Regelmäßigkeit des Bedarfs, (Fix-) Kostenvergleich intern versus extern, Ressourcenausstattung, Kapitalbindung, eigener Flexibilisierungsgrad, Kapazitätsauslastung und Wertschöpfungsanteil. Waren Fremdbezugsentscheidungen früher vornehmlich auf die Fertigungsvorgänge beschränkt, erstrecken sie sich heute auf sämtliche direkten und indirekten Bereiche der betrieblichen Wertschöpfung.

(K)eine Frage des Standorts
Insbesondere in der IT-Administration greifen in Zeiten der Cloud, wachsender Komplexität der Anwendungslandschaft und des sich verschärfenden IT-Fachkräftemangels immer mehr Betriebe auf spezialisierte IT-Dienstleister zurück, die ihre Leistungen an dem tatsächlichen Bedarf, den Kundenanforderungen und der vorhandenen Infrastruktur ausrichten.

Dabei spielt es heute grundsätzlich für die Abwicklung der Administrations- und Wartungsabläufe keine Rolle mehr, ob die Systeme inhouse auf eigenen oder gemieteten Servern laufen oder im externen Rechenzentrum gehostet werden“, weiß Hans-Jürgen Fockel, langjähriger Sourcing-Experte und Geschäftsführer des IT-Systemhauses LANOS im ostwestfälischen Schloss Holte-Stukenbrock.

Hochverfügbarkeit zum Festpreis
„Im Prinzip kann heute ad hoc jeder einzelne Prozess in der IT – von der Fernwartung und dem IT-Support bis zur kompletten Administration und dem Management der IT-Anlage – ausgelagert werden. Um einmal ein Beispiel zu nennen: So ist es heute möglich, dassder Betrieb lediglich die Räumlichkeiten für die IT zur Verfügung stellt“, erläutert Fockel.

Die benötigte und stets aktualisierte Hardware kann dabei ohne jegliche Kapitalbindung gemietet werden. Je nach Anforderungen beziehungsweise den definierten Service Level Agreements (SLAs) werden die eigentlichen Administrationstätigkeiten wie etwa Pflege und Wartung von Hard- und Software, Einspielung von Programmupdates, Installationen und Konfigurationen, Monitoring und Systemüberwachung, Datensicherung oder Customizing der Systeme per Remote-Zugriff beziehungsweise Fernsteuerungsleitstand vom Dienstleister vorgenommen.

Über einen IT-Helpdesk können Anwender darüber hinaus betriebssystemoder anwendungsspezifischen Support zertifizierter und entsprechend geschulter Servicetechniker in Anspruch nehmen – zum Beispiel für individuelle Problemstellungen mit dem DATEV-Lösungsportfolio, dem Warenwirtschaftssystem, dem Office-Paket oder sonstigen Anwendungen.

„So behält das Unternehmen jederzeit die vollständige Kontrolle über die IT – die Verantwortung über die Betriebsbereitschaft der IT und Anwendungen aber liegt beim Dienstleister. Zudem behält der Betrieb die volle Kostenkontrolle, denn sämtliche Leistungen können unabhängig des tatsächlichen Supportbeziehungsweise Störungsaufkommens zu einem monatlichen Festpreis abgerechnet werden“, ergänzt der Sourcing-Experte.

Vorteile des IT-Outsourcing überwiegen häufig
Der Vorteil des IT-Outsourcings liegen auf der Hand: Durch die Auslagerung von Teilen der internen IT-Infrastruktur an einen externen Dienstleister können Unternehmen nicht nur Kosten einsparen, die IT-Dienstleister bieten in der Regel eine deutlich bessere, bedarfsorientierte Skalierbarkeit anhand flexibel definierbarer SLAs und nicht zuletzt mehr Sicherheit und Hochverfügbarkeit.

Wachstumsorientierte Unternehmen profitieren vom IT-Outsourcing aufgrund sich dynamisch ändernder Bedarfe und Abläufe überproportional. Betriebswirtschaftliche Risiken, zum Beispiel durch Know-how-Verlust beim Mitarbeiterwechsel, Abhängigkeiten von einzelnen Personen, zeitaufwendigen Anwerbungs- und Einarbeitungsprozessen oder geschäftskritische Auswirkungen von Systemausfällen aufgrund mangelnder Disaster-Recovery-Konzepte, können damit ebenfalls wirksam vermieden werden.

Source: pc-magazin(dat)de

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